Prof. Dr. Michael Fuhlrott

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Certified Specialist in Labour Law and Professor of Labour Law Dr. Michael Fuhlrott advises companies, CEOs, directors and management in all fields of labour law.

Michael Fuhlrott graduated from the University of Göttingen where he also worked as legal assistant at the chair for social security law. Upon the completion of his studies he worked as a research assistant at the chair for labour law at the University of Bonn where he also completed his PhD on employee liability. Dr. Fuhlrott completed his traineeship with a special focus on labour law in Hamburg, Bonn and Speyer. In 2008, he joined the labour law department of a prestigious and internationally recognized law firm in Hamburg and qualified as a Certified Specialist in Labour Law (Fachanwalt für Arbeitsrecht) in 2011. In the same year, he started lecturing at the Hochschule Fresenius, University of Applied Sciences.

In 2013, he was appointed Professor of Labour Law. He took time off from legal practice to focus on his academic work. The following year, he received an appointment as Professor of Labour Law at the Hochschule Fresenius in Hamburg where he also heads the department for Economic Law and acts as the academic dean for the study programmes “Economic Law” and “Human Resources Management”. At that point, he also resumed his work as a practitioner in the field of labour law and was named head of the labour law department as well as partner of a nationwide firm. Dr. Fuhlrott was called on as an examiner for the 2nd state exam and teaches future certified specialists in labour law as well as HR managers. He is the author of more than 400 academic papers in the field of labour law.

Areas of Expertise

Advising companies on day-to-day labour law issues
Planning and execution of operational changes
Negotiations with workers’ councils and organisation of working environments
Labour law litigation
Internal investigations (regarding labour law and data protection issues)
Employee data protection
Implementation of compliance systems, such as whistle blower-hotlines
Representation of directors and executive boards
Labour law advice to managers and protection against dismissal
Seminars and trainings

Memberships

  • German Association of Employment Courts
  • Hamburg Bar Association
  • Labour Law Section of the DAV
  • Member of the Joint Examination Office of the States of Hamburg, Bremen and Schleswig-Holstein
  • Alumni of the University of Göttingen

Publications

„Vorteilhafter“ Aufhebungsvertrag mit Betriebsratsmitglied als Begünstigung
Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht-RechtsprechungsReport (NZA-RR) 2018, S. 472 ff.

Der Beitrag würdigt das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 21.3.2018 (Az.: 7 AZR 590/16), mit dem das BAG über die Wirksamkeit eines vergleichsweise hoch bzw. gut dotierten Aufhebungsvertrag mit einem Betriebsratsmitglied zu entscheiden hatte. Das BAG sah den Aufhebungsvertrags als wirksam an und konnte keinen zur Unwirksamkeit führenden Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot erkennen. Es stelle keine gem. § 78 S. 2 BetrVG unzulässige Begünstigung eines Betriebsratsmitglieds dar, wenn der Arbeitgeber diesem einen „guten“ Aufhebungsvertrag anbiete. Unzulässig könne es aber sein, wenn damit ein Einfluss auf die Amtsführung genommen werden solle. Sei der Vertrag, wie vorliegend, auf das Ausscheiden und die Niederlegung des Amtes gerichtet, sei dieser nicht wegen Verstoßes gegen gesetzliches Verbot nichtig.

 

Fristlose Kündigung bei heimlicher Aufnahme eines Personalgesprächs
(Urteilsanmerkung zu LAG Hessen v. 23.08.2017, 6 Sa 137/17)
Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht-RechtsprechungsReport (NZA-RR) 2018, S. 75 f.)

Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen hatte über die Kündigung eines Arbeitnehmers zu urteilen, der nach einem heimlichen Mitschnitt eines Personalgesprächs mit seinem smartphone eine fristlose Kündigung erhalten hatte. Das LAG Hessen sah in diesem Verhalten einen massiven Vertrauensbruch, der den notwendigen wichtigen Grund für eine fristlose außerordentliche Kündigung gem. § 626 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) abgab. Das Gericht beurteilte die Kündigung daher als wirksam und wies die Kündigungsschutzklage rechtskräftig ab. Der Beitrag ordnet die Entscheidung unter Darstellung der bisherigen Rechtsprechung und vergleichbarer Fälle aus der Arbeits- und Verwaltungsgerichtsbarkeit ein und stimmt der Entscheidung zu.

Für die Erfüllung des Mindestlohnanspruchs ist das gewährte Gesamtmonatsgehalt maßgeblich
(Urteilsanmerkung zu BAG v. 11.10.2017, 5 AZR 591/16)
Zeitschrift für Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht (GWR) 2018, S. 18

Die Kommentierung der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts setzt sich mit Fragen der Anrechenbarkeit sonstiger Vergütungsbestandteile auf den gesetzlichen Mindestlohn gem. § 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) auseinander und zeigt auf, welche Sonderzahlungen anrechenbar sind und welche den Mindestlohnanspruch nicht zu erfüllen vermögen.

Unwirksamkeit formularvertraglicher Vertragsstrafe wegen Intransparenz
(Urteilsanmerkung zu BAG v. 24.08.2017, 8 AZR 378/16)
Zeitschrift für Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht (GWR) 2018, S. 17

Der Beitrag stellt die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts aus August 2017 zusammengefasst dar, wonach die zwischen den Parteien vereinbarte Vertragsstrafe bei Kündigung aufgrund Intransparenz der Vereinbarung unwirksam war und gibt Hinweise für die Vertragsgestaltung von Vertragsstrafklauseln.

Auch stellvertretender Datenschutzbeauftragter genießt Sonderkündigungsschutz
(Urteilsanmerkung zu BAG v. 27.07.2017, 2 AZR 812/16)
Zeitschrift für Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht (GWR) 2018, S. 57

Die Anmerkung erläutert das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) aus Juli 2017 zum Sonderkündigungsschutzrecht für einen stellvertretenden Datenschutzbeauftragten. Das BAG sprach in seiner Entscheidung auch dem Vertreter des Datenschutzbeauftragten einen Sonderschutz zu, der insoweit gleich wie der “reguläre” Datenschutzbeauftragte handelt. Wird die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten also unternehmensintern durch Arbeitnehmer und nicht durch einen externen Beauftragten wahrgenommen, genießt dieser den Schutz des § 4 f Abs. 3 S. 3 BDSG.

Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz zum 1.1.2018
Arbeit und Arbeitsrecht (AuA) 2018, S. 8 ff.

Der Beitrag stellt die wesentlichen Änderungen im Sozialgesetzbuch IX durch die zum 1.1.2018 in Kraft getretene zweite Stufe des Bundesteilhabegesetzes dar. Insbesondere die Änderungen bei der Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung und die Fehlerfolgen unzureichender Beteiligung werden hierbei erörtert.

Update Antidiskriminierungsrecht – Rechtsprechungs-Report 2017
Arbeitsrecht Aktuell (ArbRAktuell 2018, S. 27 ff.)

Der Beitrag stellt die wesentlichen Urteil des Bundesarbeitsgerichts und der Landesarbeitsgerichte aus dem Jahr 2017 mit Blick auf Fragen zum Mindestlohn dar und ordnet ein, in welchen Bereichen die rechtlichen Fragestellungen weitestgehend geklärt sind und wo noch Diskussionsbedarf besteht.

Vom Platz gestellt
Kommentar zu BAG v. 16.1.2018, 7 AZR 312/16

FAZ Magazin Einspruch v. 17.01.2018

Die in dem Artikel dargestellte Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts hatte die Befristung von Profifußballern aufgrund der “Eigenart der Arbeitsleistung” für wirksam angesehen. Der Beitrag diskutiert, welche Auswirkungen diese Sichtweise für die Befristungen von Arbeitnehmern im Profisport hat.

Neues Arbeitsrecht
Bewertung des Koalitionsvertrags v. 7.2.2018 zwischen CDU/CSU/SPD

FAZ Magazin Einspruch v. 08.02.2018

Der Beitrag stellt dar, welche arbeitsrechtlichen Änderungen aus dem Koalitionsvertrag folgen und in welchen Bereichen mit neuen Gesetzen zu rechnen ist. Insbesondere im Befristungsrecht ist durch die Einschränkung der Möglichkeiten der sachgrundlosen Befristung gem. § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) mit gesetzlichen Änderungen in der kommenden Legislaturperiode zu rechnen.

Unverschuldeter Rechtsirrtum des Arbeitgebers über ordnungsgemäße Stellungnahme des Betriebsrats im Konsultationsverfahren bei Massenentlassungen
(Kommentierung zu LAG Düsseldorf v. 01.08.2017, 3 Sa 864/16)
Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht (EWiR) 2018, S. 59 f.

Die Anmerkung bewertet zustimmend die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf, das in seinem Urteil eine gegen den Arbeitgeber gerichtete Zahlungsklage auf Verzugszinsen abgewiesen hatte. Hintergrund war ein durch den Arbeitgeber durchgeführtes Massenentlassungsverfahren gem. § 17 Kündigungsschutzgesetz (KSchG), das durch verschiedenste Kammern des Arbeitsgerichts Düsseldorf und des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf für fehlerfrei angesehen wurde, vom Bundesarbeitsgericht (BAG) hingegen als fehlerhaft bewertet wurde. Wenn – so das Urteil – sich mehr als 20 Richter irren, so könne man von einem Arbeitgeber keinen darüber hinausgehenden Kenntnisstand verlangen. Insoweit verneinte das Gericht ein Verschulden des Arbeitgebers, was für einen Verzugsschaden aber Anspruchsvoraussetzung gewesen wäre.

Allzeit bereit
Einordnung der angekündigten Entscheidung des EuGH v. 21.2.2018, C-518/15 zur Bewertung von Rufbereitschaft als Arbeitszeit

FAZ Magazin Einspruch v. 14.02.2018

Der Beitrag zeichnet eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes anlässlich eines Rufbereitschaft leistenden Feuerwehrmannes nach. Dieser musste in Zeiten der Rufbereitschaft in acht Minuten auf der Feuerwache sein und machte geltend, dass die Rufbereitschaft damit faktisch wie Arbeitszeit zu bewerten und damit auch voll zu vergüten sei.

Bis dass der Tod euch scheidet
Einordnung der mündlichen Verhandlung v. 27.2.2018, C-68/17

FAZ Magazin Einspruch v. 28.2.2018

Der Europäische Gerichtshof verhandelt anlässlich eines sog. Vorabentscheidungsersuchens des Bundesarbeitsgerichts darüber, ob ein kirchlicher Arbeitgeber einen Arbeitnehmer wegen kirchlicher Verfehlungen (hier: Wiederheirat) wirksam kündigen darf, was nach deutschem Arbeitsrecht derzeit grundsätzlich möglich ist.

Privathaushalt mit 15 Arbeitnehmern
Legal Tribune Online (www.lto.de) v. 24.02.2017

Dem Beitrag liegt ein kurz vor dem Gerichtstermin verglichenes Verfahren vor dem Bundesarbeitsgericht zu Grunde. Ein Privathaushalt beschäftigte rund 15 Arbeitnehmer und damit mehr als den notwendigen Schwellenwert des § 23 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Da das KSchG allerdings nur anwendbar ist, wenn ein “Betrieb” vorliegt, musste im Verfahren diskutiert werden, ob ein Privathaushalt einen solchen “Betrieb” darstellt – die Vorinstanzen hatten dies abgelehnt.

45 Stunden im Monat privat bei der Arbeit im Internet gesurft – Kündigung nach exzessiver Internetnutzung
(Beitrag anlässlich verglichenem BAG-Verfahren, 2 AZR 198/16)
Legal Tribune Online (www.lto.de) v. 21.04.2017

Anlässlich eines Verfahrens vor dem Bundesarbeitsgericht diskutiert der Beitrag, ob eine Privatnutzung des Internets von 45 Stunden im Monat eine Kündigung rechtfertigt, wenn die Auswertung des Browser-Verlaufs unter Verstoß gegen datenschutzrechtliche Vorgaben erfolgt ist.

Keylogger grundsätzlich illegal
Bewertung des Urteils des BAG v. 27.7.2017, 2 AZR 681/16,
Einschätzung auf heute.de – Abruf am 27.7.2017

Das Fernsehinterview von Prof. Dr. Fuhlrott entstand anlässlich der sog. keylogger-Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, in dem dieses den Einsatz einer keylogger-Software zur Überwachung eines Arbeitnehmers für unzulässig ansah. Die hierbei gewonnenen Beweismittel durften daher nicht zur Begründung der Kündigung des Arbeitnehmers herangezogen werden.

Kommissar Richter muss gehen
(Kommentierung zu BAG v. 30.08.2017, 7 AZR 864/15)
Legal Tribune Online (www.lto.de) v. 31.08.2016

Der Beitrag erörtert mit Blick auf die Vorgaben an befristete Arbeitsverhältnisse gem. § 14 Abs. 1 und Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG), inwieweit die Befristung des ZDF-Fernseh-Kommissars Richter aus der Serie “Der Alte” rechtmäßig war. Dieser hatte auf Entfristung seines Arbeitsverhältnisses geklagt und unterlag damit letztinstanzlich auch vor dem Bundesarbeitsgericht.

Update Antidiskriminierungsrecht – Rechtsprechungsreport 2016
Arbeitsrecht Aktuell (ArbRAktuell) 2017, S. 1 ff.

Der Artikel stellt die Rechtsprechungsentwicklungen des Jahres 2016 zum Thema “Diskriminierung” nach dem Allgmeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) dar. Besonderes Augenmerk lag bei der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung auf der Gestaltung von Stellenanzeigen mit Blick auf das Vorliegen von Diskriminierungsindizien. Der Beitrag gibt Hinweise zur rechtssicheren Gestaltung von Stellenanzeigen und gibt Hinweise, wie bei der Inaspruchnahme von Diskriminierungsklägern eine wirksame Verteidigung erfolgen kann. Hierbei knüpft der Beitrag an die Rechtsprechungsreporte der Vorjahre an und zeichnet auch die Entwicklung der Rechtsprechung nach dem Wechsel des Vorsitzes des für Diskriminierungsfragen zuständigen achten Senats beim Bundesarbeitsgericht nach.

 

Arbeitgeber kann Schichtwechsel einseitig anordnen
krankheitsbedingte Versetzung auch ohne betriebliches Eingliederungsmanagement
(Kommentierung zu BAG v. 18.10.2017, 10 AZR 47/17)
Legal Tribune Online (www.lto.de) v. 31.08.2016

Der Artikel zeigt die Reichweite und Grenzen des arbeitgeberseitigen Direktionsrechts gem. § 106 Gewerbeordnung (GewO) dar. Insbesondere geht er darauf ein, dass eine Anweisung zum Wechsel der Schicht eine einseitig durch den Arbeitgeber zu treffende Maßnahme ist, bei der auch kein vorheriges betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen ist.

Dreijährige Kündigungsfrist ist unwirksam
(Kommentierung zu BAG v. 26.10.2017, 6 AZR 158/16)
Legal Tribune Online (www.lto.de) v. 26.10.2017

Der Beitrag erörert eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, das eine beiderseitig in einem Formulararbeitsvertrag vereinbarte dreijährige Kündigungsfrist für unwirksam ansah. Der Arbeitnehmer werde hierdurch unzulässig in seiner Berufsfreiheit beeinträchtigt, so dass das Bundesarbeitsgericht die Klausel als unangemessen qualifizierte.

Grippeimpfung in der Mittagspause
(Kommentierung zu BAG v. 21.12.2017, 8 AZR 853/16)
Legal Tribune Online (www.lto.de) v. 21.12.2017

Der Beitrag diskutiert, ob eine vom Arbeitgeber vorgegebene Grippeimpfung, bei der sich ein Arbeitnehmer gesundheitlich schädigt, eine betriebliche veranlasste Tätigkeit darstellt und inwieweit in einem solchen Fall die Berufsgenossenschaft zuständig ist und es sich um einen Arbeitsunfall handelt.

Bürofeen, Hausdiener und Querulanten
Arbeitsgerichtliche Highlights 2017

FAZ Magazin Einspruch v. 27.12.2017

Der Beitrag stellt die 10 wichtigsten sowie kuriosesten Entscheidungen der arbeitsgerichtlichen Rechtsprechung des Jahres 2017 dar.

Betriebsrat im Startup – wie geht das?
Beitrag im Online Magazin Gründerszene, erschienen am 19.02.2016

http://www.gruenderszene.de/allgemein/betriebsrat-startup

In einigen Unternehmen besteht kein Betriebsrat, obwohl ein solcher gebildet werden könnte. Insbesondere in “jungen” Branchen ist dies oftmals der Fall. Der Beitrag zeigt die grundlegenden Beteiligungsrechte von Betriebsräten auf und diskutiert alternative Formen der Mitarbeiterbeteiligung.

Heimarbeit ist keine echte Arbeit
(Kommentierung zu BAG v. 24.08.2016, 7 AZR 342/14)
Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 25.08.2016

Mit dem Beitrag werden die Unterschiede zwischen Heimarbeit und “regulärer” Arbeit aufgezeigt, die darin münden, dass der sogenannte “Heimarbeiter” arbeitsrechtlich wenig schutzwürdig ist. Der Beitrag kritisiert diese gesetzliche Entscheidung und das Urteil des Bundesarbeitsgerichts kritisch.

Krank ist krank – auch für ein Personalgespräch
(Kommentar zu BAG v. 02.11.2016, 10 AZR 506/15)
Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 02.11.2016

Der Beitrag ist aufgrund einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts aus November 2016 entstanden, mit der das Gericht festgestellt hatte, dass ein Arbeitnehmer während seiner Erkrankung grundsätzlich nicht verpflichtet ist, sich mit dem Arbeitgeber telefonisch über denkbare Einsatzmöglichkeiten nach Rückkehr aus der Erkrankung abzustimmen.

Facebook-Auftritt nur mit Zustimmung des Betriebsrats
(Kommentar zu BAG v. 13.12.2016, 1 ABR 7/15)
Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 13.12.2016

Der Artikel bewertet einen Beschluss des Bundesarbeitsgerichts, das im Dezember 2016 die Mitbestimmungspflichtigkeit einer Unternehmens-website durch den Betriebsrat annahm. Aufgrund der Interaktionsmöglichkeit zwischen Besuchern der website und der Möglichkeit, Kommentare über Arbeitnehmer zu hinterlassen, handele es sich um eine technische Überwachungseinrichtung, die der Mitbestimmung des Betriebsrats unterliege.

Mehr Geld für Gewerkschaftsmitglieder
(Kommentar zu BAG v. 15.04.2015, 4 AZR 796/13)
Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 16.04.2015

Der Beitrag diskutiert eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, die differenzierende Regelungen danach vorsah, ob der Arbeitnehmer Gewerkschaftsmitglied war oder nicht.

Betriebsratswahlen 2014 – Alle Jahre wieder
Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 06.03.2014

Betriebsratswahlen finden alle vier Jahre turnusgemäß statt. Angesichts der 2014 stattgefundenen Betriebsratswahlen erörtert der Verfasser, welche Punkte hierbei zu beachten sind und was die Folgen einer fehlerhaften Betriebsratswahl sein können.

Einstweilige Verfügung gescheitert: Warum der GDL-Streik weiter geht
Legal Tribune Online (www.lto.de) v. 07.11.2014

Anlässlich des Bahn-Streiks durch die Gewerkschaft GDL im November 2014 erörtert der Beitrag die Entscheidungen des Arbeitsgerichts und Landesarbeitsgerichts Frankfurt am Main mit Blick auf die Beurteilung der Rechtmäßigkeit der Streikmaßnahmen.

Nachvertragliche Wettbewerbsverbote: Arbeitnehmer müssen sich nicht immer daran halten
Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 29.08.2013

Der Beitrag diskutiert, inwieweit ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot für einen Arbeitnehmer wirksam ist und welche Rechtsfolgen ein wirksames Wettbewerbsverbot nach sich zieht. Ebenfalls werden typische Fehlerquellen von nachvertraglichen Wettbewerbsverboten aufgezeigt und Reaktionsmöglichkeiten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer erörtert.

Streik:  Von: Vorname.Name@arbeitgeber.de
Urteilskommentar zu BAG v. 15.10.2013, 1 ABR 31/12, Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 16.10.2013

Der Beitrag stellt die Entscheidung des BAG aus Oktober 2013 dar, die sich mit zulässiger “Streikwerbung” von Arbeitnehmern befasst hat. Der Verfasser stellt dar, inwieweit ein Email-Aufruf zum Streik von der Gewerkschaftsfreiheit erlaubt ist.

Mindestlohn: Weihnachtsgeld anrechenbar, Überstundenzuschlag nicht
Urteilskommentar zu EuGH v. 07.11.2013, Rs. C-522/12, Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 08.11.2013

Der Beitrag analysiert die Entscheidung des EuGH zur Anrechenbarkeit von Weihnachtsgeld und Überstundenzuschlägen mit Blick auf den in Deutschland in der Diskussion stehenden gesetzlichen Mindestlohn.

HIV-Infektion ist eine Behinderung,
Urteilskommentar zu BAG v. 19.12.13, 6 AZR 190/12, Legal Tribune Online (www.lto.de) vom 20.12.2013

Der Beitrag stellt das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) aus Dezember 2013 dar, in dem das BAG über die Kündigung eines mit dem HI-Virus infizierten Arbeitnehmers zu entscheiden hatte. Das Gericht erkannte die Infektion mit dem HI-Virus als chronische Erkrankung und Behinderung i.S.d. Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) an. Werde ein erkrankter Mitarbeiter deswegen gekündigt, so könne dies einen Entschädigungsanspruch begründen.

IT-Arbeitsrecht (Hrsg.: Stefan Kramer), 2018, Buchbesprechung,
Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht 2018, S. 27

Der Beitrag stellt eine Rezension des 2018 erschienenen Werkes in der Erstauflage “IT-Arbeitsrecht” dar, das den Aufbau der arbeitsrechtlichen Neuerscheinung darstellt und für den Praktiker Empfehlungen zum Nutzen des Buches gibt.