Kommentar zum Geschäftsgeheimnisschutzgesetz

12. November 2019

Geschäftsgeheimnisschutgesetz seit April in Kraft

Das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (Geschäftsgeheimnisschutzgesetz, GeschGehG) ist zum 26.4.2019 in Kraft getreten. Es dient der Umsetzung der eurpäischen Richtlinie 2016/943 vom 8.6.2016, deren Umsetzungsfrist in nationales Recht längst abgelaufen war. Das Gesetz bringt zahlreiche Änderungen mit sich: So liegt ein Geschäftsgeheimnis künftig etwa nur noch dann vor, wenn der Geheimnisinhaber „angemessene Geheimhaltungsmaßnahmen“ getroffen hat, um das Geheimnis vor Kenntnisnahme Dritter zu sichern (§ 2 Nr. 1 b GeschGehG). Welche Maßnahmen dies im Einzelnen sind, wird kontrovers diskutiert. Viele weitere Fragen sind ebenfalls noch ungeklärt: Wie ist das Verhältnis des Gesetzes zum Arbeitsrecht – werden die Rechte von Betriebsräten und Arbeitnehmervertretungen eingeschränkt? Oder ist das Gesetz als „arbeitsrechtsneutral“ zu bewerten?

GeschGehG-Kommentar Fuhlrott/Hiéramente

Als einer der ersten Kommentare am Markt erscheint nunmehr im Verlag C.H. Beck der BeckOK GeschGehG. Unsere Rechtsanwälte Prof. Dr. Michael Fuhlrott und Dr. Mayeul Hiéramente sind Herausgeber des Kommentars, den sie mit einem Team von erfahrenen Praktikern aus den Bereichen Urheber- und Wettbewerbsrecht gemeinsam bearbeitet haben. Dieser erläutert alle Vorschriften des Gesetzes und stellt die Streitstände und sich ergebenden Änderungen jeweils dar. Er eignet sich damit sowohl als Nachschlagwerk, wie er auch dem Praktiker Formulierungshilfen und praktische Hinweise an die Hand gibt.

Haben Sie Fragen zu Geschäftsgeheimnissen? Möchten Sie wissen, wie Geschäftsgeheimnisse wirksam und rechtskonform abgesichert werden können? Oder ist der Verlust eines Geschäftsgeheimnisses durch unerlaubte Handlungen Dritter bereits eingetreten?

Sprechen Sie unsere Rechtsanwälte bei Fragen gerne an.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Michael Fuhlrott

Dr. Mayeul Hiéramente

 

Weitere Neuigkeiten

Rechtsprechungswechsel im Arbeitsstrafrecht

Übertragung der steuerstrafrechtlichen Irrtumsregeln auf den Sozialversicherungsbetrug Vorwürfe des Sozialversicherungsbetrugs (Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt nach § 266a Strafgesetzbuch (StGB)) gehen meistens Hand in Hand (…)

weiterlesen